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Demenz

Wir wissen, wie schwer die Entscheidung sein kann, die Pflege eines geliebten Menschen jemand anderem zu überlassen. Aber wir wissen auch, dass dies manchmal notwendig ist – manche Last kann man einfach nicht alleine bewältigen. Und wir wissen, dass Ihr Fall kein Einzelfall ist:

Verwirrende Zahlen:

-    In Deutschland leben gegenwärtig mehr als eine Million
     an Demenz erkrankte Menschen
-    2/3 von ihnen sind von Alzheimer betroffen
-    Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt
      infolge der Bevölkerungsalterung kontinuierlich
-    Zahl der Betroffenen bis 2050: ca. 2,3 Millionen
-    Jahr für Jahr treten mehr als 250.000 Neuerkrankungen auf
-    Statistisch tritt bei etwa 1/3 der über 65-Jährigen eine Demenz auf

Mit unserer Kompetenz barrierefrei wohnen

In unseren Einrichtungen finden Sie separate Wohnbereiche für Menschen mit Demenz und Mitarbeiter, die als gerontopsychiatrische Fachkräfte speziell für den Umgang mit den Betroffenen ausgebildet wurden. Die Architektur unserer Häuser ist auf die besonderen Anforderungen dementer Menschen abgestimmt und bietet wie auch unsere Außengelände ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung. Unsere Bewohner sollen sich hier willkommen und wohlfühlen. Kurze Wege, eine klare, eindeutige Raumgestaltung, möglichst wenige Licht-Schatten-Akzente und ein ebener Boden helfen dabei. Türsensoren, Leuchtstreifen an den Wänden und Vorrichtungen am Herd zum Schutz vor Überhitzung sind ebenso wichtige Hilfsmittel.

Das Drei-Welten-Modell

Um den Bedürfnissen von Menschen mit mittelschwerer und schwerer Demenz gerecht zu werden, führte das Seniorenzentrum Rheinhausen zu Beginn des Jahres 2007 das "Drei-Welten-Modell" ein.

Der Leitgedanke dieses Konzeptes besteht darin, dass Menschen mit Demenz drei unterschiedliche Phasen durchlaufen. Umfeld, Betreuung und Aktivierung werden in jeder Phase den jeweils individuellen Fähigkeiten angepasst.

Bei dem "Drei-Welten-Modell" werden Freiheit und Mobilität im Vergleich zu traditionellen Betreuungsmethoden erheblich gefördert. Betroffene zeigten sich in den Aktivitäten des täglichen Lebens selbstständiger und verfügen über einen grösseren Aktivitätsradius.